EFRE-Projektförderung an der Hochschule Darmstadt

Motivation

Das Applikationslabor "Optische Diagnosemethoden für Strömungs- und Hochtemperaturprozesse" (ODiSH) vereint Forscher aus den drei Fachbereichen Maschinenbau und Kunststofftechnik (MK), Bau- und Umweltingenieurwesen (B) sowie Mathematik und Naturwissenschaften (MN) der Hochschule Darmstadt. In interdisziplinärer Zusammenarbeit sollen neue Diagnosemethoden für Strömungsapplikationen und Hochtemperaturprozesse entwickelt, der Austausch von Forschung und Industrie gesteigert, sowie der Forschungsstandort Darmstadt weiterentwickelt werden.

Ziel

Das Ziel des Vorhabens ist der Auf- und Ausbau eines anwendungsnahen, interdisziplinären Applikationslabors, um zukünftig mit spezifisch verbesserter und weiterentwickelter Laborausstattung sowie Laborinfrastruktur die bei Projektbeginn bestehenden Lücken in der Diagnose- und Messtechnik zu beseitigen. Im Fokus steht die Einrichtung, Entwicklung und Erprobung von Messsystemen auf Basis optischer Diagnosemethoden. Als Diagnosemethoden dienen dabei die Raman-Spektroskopie zur Bestimmung von Gasspezies und Gaskonzentrationen in Gemischen, die Particle-Image-Velocimetry (PIV) zur Erfassung von Geschwindigkeitsfeldern in Strömungsanwendungen, sowie die Laserinduzierte Fluoreszenz (LIF) zur simultanen Detektion von Reaktionsprodukten. Diese Messsysteme sollen speziell auf ausgewählte Fragestellungen aus dem Bereich der Strömungs- und Hochtemperaturprozesse ausgerichtet werden und mit Hilfe speziell zugeschnittener Prüfstände neue Einblicke in komplexe Prozesse ermöglichen. Letztendlich soll das Applikationslabor verbesserte Möglichkeiten eröffnen, in Strömungsapplikationen und Hochtemperaturprozessen zukünftig aktuelle Forschungsthemen aufzugreifen und somit den Wissenstransfer stimulieren.

Geplanter Ablauf

Das Applikationslabor ODiSH wird vom 01.11.2019 bis zum 31.03.2023 durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Mit diesen Mitteln werden zum Auf- und Ausbau der Forschungs- und Innovationsinfrastrukturen bestehende Laborprüfstände erweitert, neue Technologien beschafft und die interdisziplinäre Kooperation zwischen den Fachbereichen durch gemeinsame Projekte ermöglicht. Beabsichtigt ist, durch Kombination innovativer, optischer Diagnosemethoden mit geeigneten Prüfständen den Transfer von momentan primär an Hoch­schulen angesiedelten optischen Diagnosetechnologien zu Unternehmen, vor allem im hessischen Raum, zu verbessern.

Weitere Informationen

Projektdaten

Antragsteller:Hochschule Darmstadt
Koordinator:Prof. Dr.-Ing. Dirk Geyer
 dirk.geyer@h-da.de
 +49 6151 16-38573
  
Förderungszeitraum:       01.11.2019 bis 31.03.2023

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